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12. - 15. Mai 2020

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News Übersicht 04.05.18
Zukunft der Kompressionstherapie

Zukunft der Kompressionstherapie

Der Weltkongress blickt auf die Kompressionstherapie von morgen und welche Rolle der Patient für ihren Erfolg spielt.

Die Kompressionstherapie gehört zur Basistherapie des Lymphödems und der konservativen Therapie von Venenerkrankungen. Da Lymphödeme nicht heilbar sind, ist es für viele Betroffene oft schwer, die Therapie langfristig durchzuführen. Entsprechend mangelhaft gestaltet sich meist der Therapieerfolg. Umso wichtiger sei es laut Dr. Anya Miller, Fachärztin für Dermatologie, den Patienten zum Selbstmanagement anzuleiten. Hinweise dazu wurden im vergangenen Jahr in den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zum Lymphödem festgehalten. Um die Therapietreue zu verbessern, sei es hilfreich über Funktionsweisen des Lymphsystems, die Wirkung einzelner Therapiekomponenten und die Folgen fehlender Therapietreue aufzuklären. Wie dies in der Praxis aussehen kann, erläutert Dr. Anya Miller im Symposium „Zukunft der Kompressionstherapie“. Unter dem Vorsitz von Dr. Casper Grim vom Klinikum Osnabrück wird hier zudem die Kompression im deutschen Praxisalltag sowie der aktuelle Stand operativer Lymphologie und ihr Einfluss auf die Kompression vorgestellt. Abschließend richtet das Symposium seinen Blick auf die zukünftige Entwicklung der Kompressionstherapie.

Weitere Informationen

Das Satelliten-Symposium findet am 16. Mai von 16.45 bis 18.00 im Saal 4 des Congress Center OTWorld statt.