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12. - 15. Mai 2020

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News Übersicht 26.02.18
Versorgung von Kindern im Fokus

Versorgung von Kindern im Fokus

Behandlungsmöglichkeiten bei Frakturen und schweren Brandverletzungen sowie in Sondersituationen – das sind die Themen zum Schwerpunkt Kindertraumatologie auf der OTWorld.

Erstmals finden zur OTWorld Fortbildungen für Durchgangsärzte, unter anderem mit dem Schwerpunkt Kindertraumatologie, statt. Am Programm können neben den Fachärzten alle Inhaber einer Kongresskarte teilnehmen.

Konservative und operative Behandlung bei Frakturen

Durch die hohe Elastizität der Knochen im Kindesalter sind Frakturen keine Seltenheit. Ein Symposium unter dem Vorsitz Univ.-Prof. Dr. Ingo Marzi (Uniklinik Frankfurt) und PD Dr. Dorien Schneidmüller (BG Klinikum Murnau) beleuchtet unterschiedlichste Verletzungen und deren Versorgung. Auf dem Programm stehen konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten am proximalen Oberarm und distalen Unterarm und die Wiederherstellung der Anatomie nach Verletzungen am Ellenbogengelenk – als eine besondere Herausforderung. Thematisiert werden außerdem Sprunggelenksfrakturen und Übergangsfrakturen der distalen Tibia inklusive der Indikation zur operativen Behandlung. Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit von Kniebinnenverletzungen beim Kind rücken auch diese ins Blickfeld der Auseinandersetzungen. Darüber hinaus beschäftigt sich ein Vortrag mit der altersabhängigen Behandlung von Oberschenkelfrakturen. Das Symposium wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Sektion Rehabilitation – Physikalische Therapie und der Vereinigung Technische Orthopädie e.V. (VTO) konzipiert.

Das schwerbrandverletzte Kind

Ein weiteres Symposium im Rahmen des Fortbildungsprogramms für Durchgangsärzte und unter dem Vorsitz von Dr. Kay Großer (Helios Klinikum Erfurt) sowie Silke Auler (BUFA) beleuchtet die Versorgung von schweren Brandverletzungen bei Kindern. Welche Besonderheiten und Herausforderungen ergeben sich bei der Hilfsmittelversorgung und wie kann ein Hilfsmittel-Spezialist helfen, die Übergänge der Versorgung aus der Verbrennungsspezialklinik zur Reha-Klinik und anschließend zur ambulanten Nachsorge zu optimieren? Diesen Fragen gehen Experten aus Klinik und Homecare-Versorgung nach. Zudem wird ein Praxisbericht zur Anfertigung maßgeschneiderter Verbrennungsanzüge gegeben, der 3D-Scan als Standard in der Maßsilikonversorgung vorgestellt und die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Verbrennungssprechstunde beleuchtet.

Sondersituationen in der Kindertraumatologie

In der Kindertraumatologie gibt es immer wieder besondere Herausforderungen, bei denen Tipps und Tricks dabei helfen können, die richtige Behandlungsstrategie zu wählen. Wann muss beispielsweise bei einer oberhalb des Gelenkkopfes gelegenen Humerusfraktur reponiert werden? Ist das CT im Kindesalter kontraindiziert? Welche Versorgung ist beim diametaphysären Übergang möglich? Wie sind Achsfehler nach Frakturen der unteren Extremität zu analysieren und schließlich zu korrigieren und wann ist bei einer pathologischen Fraktur eine Biopsie notwendig? Diese Fragen gilt es in einem Symposium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Peter Strohm (Sozialstiftung Bamberg) und Prof. Dr. Dr. Peter Schmittenbecher (Städt. Klinikum Karlsruhe) zu klären.

Weitere Informationen

Die Fortbildung für Durchgangsärzte zum Thema Kindertraumatologie findet in insgesamt drei Symposien am Donnerstag, 17. Mai 2018, statt. Weitere Fortbildungssymposien sind:

All diese Programmpunkte werden durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zertifiziert.