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15. bis 18. Mai 2018 in Leipzig

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News Übersicht 01.02.18
Überprüfung mechanischer Kniegelenke

Überprüfung mechanischer Kniegelenke

Nicht jeder Anwender ist mit einem mechanischen Kniegelenk individuell am Besten versorgt. Wie man die prothetische Versorgung überprüft, wird in einem Vortrag zur OTWorld erläutert.

Ob ein Anwender mit mechanischem oder Mikroprozessor-gesteuertem Kniegelenk individuell bestmöglich versorgt wird, müsse im stationären Aufenthalt eines spezialisierten Zentrums nach standardisierten Richtlinien und Testverfahren durch ein interdisziplinäres Team erörtert werden, so Dr. Gerfried Peternell von der Rehabilitationsklinik Tobelbad. Dabei ginge es weniger um die Leistungsfähigkeit der Kniegelenkspassteile, sondern vielmehr um die Fähigkeit des Anwenders die Funktionen des Passteils zu nutzen. Diese müsse individuell getestet und festgestellt werden.

Vor- und Nachteile erörtern

In seinem Vortrag geht Peternell auf verschiedene Schritte zur Überprüfung der prothetischen Versorgung ein und erläutert darüber hinaus verschiedene Beurteilungsparameter zur Ermittlung der individuell bestmöglichen Versorgung.

Grundlegend gilt es Vor- und Nachteile von mechanischen Kniegelenkspassteilen darzustellen. Anhand von ausgewählten Fallbeispielen mit Videosequenzen wird unter anderem gezeigt, warum nicht jeder Anwender mit einem mechanischen Kniegelenk am besten versorgt ist.

Wie viel Elektronik braucht der Mensch?

Die technischen Entwicklungen der Hilfsmittel schreiten rasant voran. Ob mechanische Kniegelenke, myoelektrische Prothesen oder Mikroprozessorsteuerung – das Feld der Versorgungsmöglichkeiten ist mittlerweile enorm vielfältig. Der aktuelle Stand der Technik und Entwicklungen wird beleuchtet und insbesondere der Frage nachgegangen inwieweit auch konventionelle passive Systeme zu angemessenen Lösungen führen. Im Symposium „High-Tech in der Orthopädie-Technik“ setzen sich die Referenten daher auch mit den folgenden Themen auseinander:

  • Funktionelle Auswirkungen von mechanischen Standphasensicherungen bei KAFO im Vergleich zum gesperrten Gelenk
  • Vergleich von Eigenkraft- und myoelektrischen Prothesen für die oberen Extremitäten: Vor- und Nachteile beider Systeme
  • Vor- und/oder Nachteile mikroprozessorgesteuerter Fuß- und Sprunggelenksprothesen
  • Ergebnisse randomisierter klinischer Studien und neue klinische Erfahrungen mit einem innovativen MPK für Personen mit geringerer Mobilität
  • Einschränkungen der Non-Responder-Klassifizierung für mikroprozessorgesteuerte exoprothetische Kniekomponenten

Foto Nöllgen

KONTAKT

Karoline Nöllgen

Pressesprecherin


Tel.: +49 341 678-65 24

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