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12. - 15. Mai 2020

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News Übersicht 02.05.18
OTWorld im Zeichen der Politik

OTWorld im Zeichen der Politik

Entwicklungen durch das HHVG, eine rechtlich abgesicherte Zusammenarbeit zwischen Arzt, Orthopädie-Techniker und -schuhmacher sowie der Behindertenausgleich sind die politischen Themen im Weltkongress.

Gleich zu Beginn der OTWorld richtet sich der Blick auf die globale Herausforderung einer patientengerechten Hilfsmittelversorgung. Denn genau hierüber möchte Klaus-Jürgen Lotz, Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik, mit dem Kongresspräsidenten Prof. Dr. Volker Bühren sowie dem Präsidenten der International Society for Prosthetics and Orthotics, Prof. Friedbert Kohler, in einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung sprechen. Letzterer blickt dabei nicht nur auf die weltweiten Aktivitäten der ISPO zur Verbesserung der Versorgung, sondern gibt auch einen Ausblick auf die Bemühungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, die im vergangenen Jahr internationale Standards für Prothetik und Orthetik veröffentlicht hat.

Politische Rahmenbedingungen für die Patientenversorgung

Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) hat der Gesetzgeber neue Rahmenbedingungen geschaffen. Doch was hat sich seit dem Inkrafttreten verändert und wie wird sich die Heil- und Hilfsmittelpolitik in der neuen Wahlperiode gestalten? Diese Fragen stehen im Fokus einer Podiumsdiskussion am zweiten Veranstaltungstag. Entscheidungsträger diskutieren hier gemeinsam über die Probleme und Chancen. Einen Blick auf die Auswirkungen des Gesetzes auf die OT-Branche wirft Klaus-Jürgen Lotz gemeinsam mit seinem Vize Alf Reuter. Zu den Podiumsteilnehmern gehören:

  • MdB Dr. Roy Kühne, er war als Mitglied des Gesundheitsausschusses und Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel maßgeblich an dem HHVG beteiligt;
  • Dr. Axel Friehoff, Leitung Vertragsmanagement und Verbände bei der EGROH e.G.;
  • Daniela Piossek, Leiterin des Referats Ambulanter Gesundheitsmarkt des BVMed;
  • Oliver Harks, Bereichsleiter Einkaufsmanagement der GWQ ServicePlus GmbH;
  • Andreas Brandhorst, Leiter des Referats „Vertragszahnärztliche Versorgung, Heilmittel-, Hilfsmittelversorgung und wirtschaftliche Fragen des Rettungsdienstes" im Bundesgesundheitsministerium (BMG)“.

Kooperation zwischen Arzt und Orthopädie-Techniker

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Arzt und Orthopädie-Techniker ist zugunsten des Patienten unabdingbar. Doch gleichzeitig gibt es den Paragraphen 128 SGB V, der sie unter den Verdacht der Korruption stellt. Im Weltkongress der OTWorld, der in vielfältigen Themen aufzeigt, dass es jene Kooperation braucht, ist es entsprechend wichtige, zu klären, was überhaupt möglich und erlaubt ist. Dr. Günther Moll vom orthopaedicum – Orthopädisches Facharztzentrum Lich, Alf Reuter sowie der Rechtsanwalt Jörg Hackstein diskutieren dazu am Mittwoch der OTWorld. Zehn wichtige Fragen zur Kooperation beantwortet darüber hinaus die Rechtsanwältin Bettina Hertkorn-Ketterer im Offenen Forum.

Behindertenausgleich unter dem Aspekt des Bundesteilhabegesetzes

Was muss eine Versorgung leisten, damit eine Teilhabe in der Gesellschaft möglich wird oder bleibt? Dieser Frage gehen Dr. Doris Maier, Spezialistin für die Versorgung von Querschnittsgelähmten, Jörg Hackstein, Christiane Hannemann von Reha-Kind sowie der Rechtsanwalt Ralf Müller-Päuker in einer weiteren Podiumsdiskussion nach.

Foto: pixabay_FelixMittermeier