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12. - 15. Mai 2020

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News Übersicht 28.03.18
Brennpunkt Diabetes

Brennpunkt Diabetes

Mehr als 400 Millionen Menschen weltweit sind an Diabetes erkrankt. Die UNO schätzt, dass dieser Wert bis 2040 um mehr als 50 Prozent ansteigen wird. Zum Krankheitsbild gehört unter anderem das diabetische Fußsyndrom. Hier wirft die OTWorld einen Blick auf chirurgische und konservative Versorgungsmöglichkeiten.

Chirurgische Behandlung von diabetischen Fuß-Deformitäten

Ulzerierte diabetische Füße sind nicht nur eine Herausforderung für den Patienten, sondern auch für das Behandlungsteam. Die konservative Therapie mit Einlagen, Schuhen und Orthesen scheitert häufig an den ausgeprägten Deformitäten, die bei hohem Druck oft die Ursache für Ulzera sind. In diesen Fällen kann eine Operation die einzige Möglichkeit sein, eine Druckreduktion durch Korrektur der Deformitäten zu erreichen. Daher widmet sich ein Symposium der Association of Diabetic Foot Surgeons (A-DFS) unter dem Vorsitz von Dr. Armin Koller vom Mathias-Spital Rheine der chirurgischen Behandlung von diabetischen Fuß-Deformitäten. Insgesamt vier Vorträge gehen auf die Stumpffunktion nach partieller Fußamputation, die Rehabilitation nach rekonstruktiver Operation, die Entlastung diabetischer Fußwunden sowie auf die kontinuierliche oder akute Korrektur der Charcot-Fußdeformitäten ein.

Wie ein Charcot-Fuß nicht amputiert werden sollte

Der Charcot-Fuß ist eine der funktionell gefährlichsten Komplikationen bei Diabetes. Dass eine interdisziplinäre Kooperation für die Früherkennung und -versorgung sowie das Risikomanagement notwendig ist, wird in einem Symposium unter dem Vorsitz von Dr. Tjerk de Ruiter von der ISPO Niederlande erläutert. Neben einer Einführung zum Charcot-Fuß stehen ein interdisziplinärer Ansatz zu seiner Erforschung sowie der Stand der Technik bei der Früherkennung und frühzeitigen Behandlung im Fokus.

Diabetes: Schutzschuh, Verbandschuh

In Kooperation mit der ISPO Deutschland findet im Rahmen der OTWorld ein Kurs zu Schutz- und Verbandschuhen bei Diabetes unter fachlicher Leitung von Michael Möller, Inhaber von Möller Orthopädie Schuh Technik und 1. Vorsitzender der ISPO Deutschland, statt. Beleuchtet werden klare Indikationen bei einem Verbandschuh, Entlastungsschuh und Diabetesschutzschuh, internationale Versorgungskonzepte für Patienten mit diabetischem Fußsyndrom sowie Verband- und Diabetesschutzschuhe beim DFS Qualitätsmerkmal. Darüber hinaus werden Ergebnisse der Evaluation (§275 SGB V) im MDK Westfalen-Lippe zu orthopädieschuhtechnischen Versorgungen bei diabetesbedingten Schädigungen der Füße vorgestellt.

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