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12. - 15. Mai 2020

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News Übersicht 03.05.16
Aus dem Alltag eines paralympischen Spitzensportlers

Aus dem Alltag eines paralympischen Spitzensportlers

Wie sein Trainingsprogramm und Alltag zwischen Beruf und Profisport aussieht, erläuterte der paralympische Goldmedaillengewinner Markus Rehm im Offenen Forum.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) berichtete der Weitsprung-Weltrekordler Markus Rehm, welche Herausforderungen ein Leben als amputierter Spitzensportler mit sich bringt. Im Gespräch mit Moderator Dr. Casper Grim gab der Spitzenathlet Auskunft über seinen Trainingsalltag und sein wöchentliches Trainingspensum. Rund 25 Stunden pro Woche muss Rehm laut eigener Aussage investieren, um seine Leistung abrufen zu können. Dafür trainiere er fast ausschließlich mit nichtbehinderten Athleten zusammen.

Darüber hinaus diskutierte der Weltrekordler mit dem renommierten Sportmediziner Grim die Anforderungen von Profisportlern an die Orthopädie-Technik. „Die Sportorthopädie wird von vielen als Königsdisziplin angesehen“, erklärte Markus Rehm, machte aber auch deutlich, dass sich Orthopädie-Techniker keinesfalls vor der Aufgabe scheuen sollten.

Gemeinsam mit der GOTS bietet die OTWorld in diesem Jahr außerdem mehrere Symposien und Vorträge zum Thema Sportorthopädie an: Am Mittwoch, 5. Mai, startet um 11 Uhr in Saal 2 das Satelliten-Symposium „Überlastungsschäden im Sport“ unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Martin Engelhardt und Markus Rehm.Ebenfalls am Mittwoch referiert Markus Rehm von 16:45 bis 17:15 Uhr im Offenen Forum zusammen mit Dr. Hartmut Stinus über die „Praxis der sportmedizinischen Betreuung im Behindertensport“.