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27. - 29. Oktober 2020

Versorgung in Zeiten von Covid-19

OTWorld 2020

Congress type icon Freie Einreichungen

Versorgung in Zeiten von Covid-19

Vorsitz:

Dipl. OTM Thomas Münch

Münch + Hahn GmbH & Co. KG

GF

Vorsitz:

Dipl. Ing. (FH) Daniel Heitzmann

Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg

Bewegungsanalytik

Datum/Zeit:

Di. 27.10.2020 13:30 - 14:40 in Kalender exportieren

Ort:

Kanal 1

Titel Vortrag Info Referent(en)
#1/6

Kongressvortrag

Hilfsmittelversorgung in Zeiten von Covid-19. Ernstfall? Testlauf?

Zusammenfassung: Egal ob wir Corona als einmaligen Fall oder “Testlauf”künftiger Szenarien sehen: Jedervon uns hat jetzt die Chance, die Weichen zu stellen, damit eine hochwertige Hilfsmittelversorgung immer und überall stattfinden kann. HomeOffice für Techniker? Einhalten von Abstandsregeln? Ein Umdenken findet statt. Die Orthopädietechnik hat in der Digitalisierung einen großen Schritt gemacht: Mecuris zeigt das Zusammenspiel der digitalen Versorgungskette und welche Alternativen die Nutzung einer digitalen Werkstatt als Ergänzung des täglichen Arbeitens bietet. 

Fröhlingsdorf, Peter
#2/6

Kongressvortrag

Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Versorgungssituation von Menschen mit Querschnittlähmung

Zusammenfassung: In einer empirischen Studie mit 493 Teilnehmer*innen zu der Versorgungs- und Lebenssituation von Menschen mit Querschnittlähmung während der Covid-19 Pandemie wurde deutlich, dass insbesondere die medizinische Versorgung sowie die Hilfsmittelversorgung für die Betroffenen wichtige Anliegen darstellen. Die Ergebnisse der Studie machen die Versorgungssituation und Bedarfe während des „Lockdowns“ transparent, so dass daraus Handlungsstrategien für die Praxis abgeleitet werden können.

Köpcke, Jessica
#3/6

Kongressvortrag

eCovery - Der digitale Physiotherapeut in Zeiten der Covid19-Pandemie

Zusammenfassung: Die Covid19-Pandemie hat das Verhältnis von Therapeuten zu ihren Patienten massiv verändert und in mehrfacher Hinsicht zu Situationen geführt, die einem Behandlungserfolg entgehen stehen. Die eCovery GmbH entwickelt in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Leipzig einen digitalen Physiotherapeuten, der App-basiert und sensorgestützt krankengymnastische Übungen anleitet und motivierend eingreift. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa) wie eCovery haben das Potenzial die Rehabilitation auch in pandemischen Lagen signifikant zu verbessern.

Georgi, Alexander
#4/6

Kongressvortrag

Versorgung von Hilfsmitteln im Zeitalter der Digitalisierung und Corona-Pandemie

Zusammenfassung: Im Zeitalter der Digitalisierung und der Corona-Pandemie Patienten adäquat versorgen, medizinisches Fachpersonal schulen und online werben. Innovative Versorgungslösungen kombiniert aus orthopädischen Hilfsmitteln und digitalen Gesundheitsanwendungen ergeben neuste technologische Möglichkeiten für ein ganzheitliches Therapiekonzept. SPORLASTIC informiert Sie über neue Möglichkeiten im Bereich Online-Marketing, die digitale Sprechstunde bis hin zur kontaktlosen Patientenversorgung. Ihr Personal kann über den SPORLASTIC online CAMPUS problemlos digital geschult werden.

Raslan, Marvin
#5/6

Kongressvortrag

Added value for users and orthopaedic technicians through digital assisted patient assessment and fitting process in the field of passive arm prostheses

Zusammenfassung: For a new category of passive arm prostheses, we identified an opportunity to improve efficiency of the patient journey and realize the customization and fitting, if necessary, remotely. The orthopaedic technician takes pre-defined measures of the patient’s arm that are inserted into an online configurator, which serve to create a 3D printing file of a parametric shaft. During the pandemic we were forced to manage steps of our formative usability testing partially remotely. Our findings revealed that remote measure taking and fitting is generally possible with the system under investigation.

Lingg, Myriam
#6/6

Kongressvortrag

Ein gangdifferenzialdiagnostisches Programm mit trans-interdisziplinärer Therapie bei einer Patientin mit Chikungunya-Virus– eine Einzelfallstudie

Zusammenfassung: Das seltene Chikungunya-Virus aus dem asiatischen Raum ist zwar bislang vorwiegend auf dem Gebiet der Biologie von Interesse, jedoch noch nicht für die Orthetik und die Physiotherapie. Es gibt bisher keine entsprechenden Empfehlungen und keinen trans-interdisziplinären Konsens zwischen Physiotherapeuten, Ärzten und Orthopädietechnikern. Die nachfolgend dargestellte Einzelfallstudie schildert den Krankheitsverlauf einer Patientin mit diesem seltenen Virus und ihre bereits 12 Jahre andauernden Leidensgeschichte. Trotz eines neurophysiologischen PT-Behandlungskonzepts und einer verstärkten analgetischen Behandlung verschlechterten sich die Symptome, und die Anzahl der Stürze stieg auf 1 bis 2 pro Tag. Nach einer gezielten Gangdiagnostik und einer konsekutiv abgestimmten Therapie mittels Physiotherapie und Orthopädietechnik entsprechend dem Ethik-Kodex des Programms „Gehen verstehen“ konnte eine Schmerzreduktion lumbal von 9/10 auf der Visuellen Analogskala (VAS) bis auf 1/10, eine Reduktion der Analgetika sowie

Götz-Neumann, Kirsten