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27. - 29. Oktober 2020

Ein gangdifferenzialdiagnostisches Programm mit trans-interdisziplinärer Therapie bei einer Patientin mit Chikungunya-Virus– eine Einzelfallstudie

OTWorld 2020 Congress type icon Versorgung in Zeiten von Covid-19

Congress type icon Kongressvortrag

Ein gangdifferenzialdiagnostisches Programm mit trans-interdisziplinärer Therapie bei einer Patientin mit Chikungunya-Virus– eine Einzelfallstudie

Referent/in:

Kirsten Götz-Neumann

O.G.I.G. Observational Gait Instructor Group im MPI L.A.

Datum/Zeit:

Di. 27.10.2020 13:30 - 14:40 | Vortrag #6 / 6 in Kalender exportieren

Ort:

Kanal 1

Zusammenfassung:

Das seltene Chikungunya-Virus aus dem asiatischen Raum ist zwar bislang vorwiegend auf dem Gebiet der Biologie von Interesse, jedoch noch nicht für die Orthetik und die Physiotherapie. Es gibt bisher keine entsprechenden Empfehlungen und keinen trans-interdisziplinären Konsens zwischen Physiotherapeuten, Ärzten und Orthopädietechnikern. Die nachfolgend dargestellte Einzelfallstudie schildert den Krankheitsverlauf einer Patientin mit diesem seltenen Virus und ihre bereits 12 Jahre andauernden Leidensgeschichte. Trotz eines neurophysiologischen PT-Behandlungskonzepts und einer verstärkten analgetischen Behandlung verschlechterten sich die Symptome, und die Anzahl der Stürze stieg auf 1 bis 2 pro Tag. Nach einer gezielten Gangdiagnostik und einer konsekutiv abgestimmten Therapie mittels Physiotherapie und Orthopädietechnik entsprechend dem Ethik-Kodex des Programms „Gehen verstehen“ konnte eine Schmerzreduktion lumbal von 9/10 auf der Visuellen Analogskala (VAS) bis auf 1/10, eine Reduktion der Analgetika sowie