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12. - 15. Mai 2020

Schaftdesign in der Oberschenkelprothetik - wieviel Schaft muss sein?

OTWorld 2018

Congress type icon Symposium | Schaft

Schaftdesign in der Oberschenkelprothetik - wieviel Schaft muss sein?

Vorsitz:

Olaf Gawron

Pohlig Orthopädie-Technik

Prothetik

Vorsitz:

Prof. Dr. med. Frank Braatz

Private Hochschule Göttingen

ZHT (Zentrum f. Healthcare Technology)

Datum/Zeit:

Fr. 18.05.2018 13:00 - 14:15 in Kalender exportieren

Ort:

CCO, Saal 1

Zusammenfassung:

In keinem anderen Gebiet der Beinprothetik wurde in den vergangenen Jahren so intensiv über Neuentwicklungen und Schaftdesign diskutiert wie in der Oberschenkelprothetik. Motiviert durch schaftfreie Versorgungslösungen wie z.B. die Infektions-behafteten osseointegrativen Implantatbefestigungen haben sich Orthopädietechniker weltweit mit der Verbesserung des Schaftkomforts in der Oberschenkelprothetik auseinandergesetzt. Von abenteuerlichen Konstruktionen, die jegliche biomechanischen Grundlagen in Ihrem Design ausgeblenden haben bis hin zu erfolgreichen neuartigen Schaftkonzepten ist alles vertreten. Wesentliche Fortschritte und wichtige Gedanken des Schaftdesigns die letztendlich zu funktionalen, komfortablen und minimalistischen Versorgungslösungen geführt haben, werden in diesem Symposium dargestellt und kritisch diskutiert. Unter der Überschrift "Wieviel Schaft muss sein?" sollen vor allem auch die Pro´s und Contra´s der einzelnen Schafttechnologien aus Perspektive des alltäglichen Anwenders berücksichtig

Titel Vortrag Info Referent(en)
#1/4

Kongressvortrag

Biomechanische Einflußfaktoren auf funktionales Schaftdesign

Zusammenfassung: Die Abläufe des dynamischen menschlichen Ganges beinhalten eine Bewegung des Beckens in vertikaler und lateraler Verschiebung inklusive einer Rotation. Eine transfemorale Amputation kann zu Fehlstellungen der Beckenstatik oder der Extremität führen und damit Störungen dieser Bewegungsabläufe verursachen. Der Vortrag geht auf die Auswirkungen verschiedener Schaftdesigns bzw. -formen auf die Beckenstellung ein und versucht eine Abgrenzung der Indikationen darzustellen. Die Grundlage der Aussagen beruht dabei auf den Inhalten des Kompendiums „Qualitätsstandard im Bereich Prothetik der unteren Extremität“.

Sibbel, Bernd
#2/4

Kongressvortrag

Neuartiges Schaftsystem zur Versorgung des kurzen Oberschenkelstumpfes

Gröpel, Wolfgang
#3/4

Kongressvortrag

Ramusumgreifung – mehr und weniger mit M.A.S.-Schäften

Zusammenfassung: Since M.A.S. Socket introduction in 1999, its main objective was to have more ischial-ramal containment, which made the transfemoral amputee have more control over his/her prosthesis. And less in relation to lower trim lines to improved range the of motion, socket comfort, and cosmesis.

Ortiz, Marlo
#4/4

Kongressvortrag

Funktionale bionische Schaftdesignvarianten in der Oberschenkelprothetik

Zusammenfassung: Das Pohlig Bionic Socket System (PBSS) Schaftkonzept hat keine festgelegte Schaftform. Es handelt sich vielmehr um einen klar definierten Prozess, welcher einer erarbeiteten Methodik zur systematischen Konstruktion von Prothesenschäften folgt.

Gawron, Olaf