10. - 13. Mai 2022 OTWorld
19.04.2022 OTWorld

OTWorld 2022: Orthopädische Chirurgie im Fokus

Das Kongressprogramm der OTWorld 2022 beleuchtet gleich mit mehreren Angeboten das umfassende Spektrum der Orthopädischen Chirurgie. Vom Basiskurs Amputationschirurgie bis zu Symposien über Amputationen und Prothesenversorgung wird Medizinern, Therapeuten und Orthopädie-Technikern interdisziplinär Fachwissen vermittelt.

Die Orthopädische Chirurgie rückt unter der Schirmherrschaft der Kongresspräsidenten Dipl.-Ing. Merkur Alimusaj vom Klinikum Heidelberg und Prof. Martin Engelhardt vom Klinikum Osnabrück prominent in den Fokus des Kongressprogramms.

Basiskurs Amputationschirurgie

In Kooperation mit der Initiative ‘93 und dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) wird als Fortbildungsveranstaltung für Mediziner der Basiskurs Amputationschirurgie angeboten. In kompakter Form vermittelt der Kurs Basiswissen der Technischen Orthopädie.

Der erste Teil widmet sich den Basistechniken für die untere Extremität wie Amputationen am Fuß, am Unterschenkel oder im Bereich des Beckens. Prof. Greitemann vom Reha-Klinikum Bad Rothenfelde und sein Kollege Dr. Eckardt von den RKU-Universitäts- & Rehabilitationskliniken Ulm beleuchten die Vor- und Nachteile der einzelnen Amputationshöhen, die erforderlichen chirurgischen Schritte sowie die Anforderungen an die fachgerechte Nachbehandlung.

Im zweiten Teil werden Basistechniken für die obere Extremität und Stumpfkorrekturen näher erläutert. Prof. Bernhard Greitemann geht in seinem Vortrag auf die verschiedenen Möglichkeiten von Stumpfschmerzen ein und stellt an Fallbeispielen die Notwendigkeit von Stumpfkorrekturen dar. Orthopädie-Techniker erfahren in dem Kurs, wie sie mögliche Ursachen für Stumpfbeschwerden erkennen, die nicht nur prothesenbedingt, sondern auch stumpfbedingt sein können.

Symposien beleuchten Amputationen und Prothesenversorgung

Am 11. Mai präsentieren Prof. Bernhard Greiteman und Olaf Gawron von der Pohlig Orthopädie-Technik das Symposium Amputation und Prothesenversorgung im Beckenbereich . In den Vorträgen gehen sie auf die verschiedenen Amputationen im Hüftbereich wie Hemipelvektomie oder Hüftexartikulation, die aufgrund von Tumoren oder Traumata erforderlich sind, ein. Die operativen Eingriffe im Beckenbereich zählen zu den technisch anspruchsvollsten Eingriffen aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Organen und den versorgenden Blutgefäßen und Nerven.

Daran anknüpfend wird die prothetische Versorgung nach Amputationen im Beckenbereich erläutert.

Am 12. Mai leiten Prof. Burkhard Lehner und Dipl.-Ing. Merkur Alimusaj, beide vom Universitätsklinikum Heidelberg, das Symposium Amputationen beim jungen Menschen: Anforderungen und Besonderheiten . In den Vorträgen stellen sie gemeinsam mit Kollegen die spezifischen Herausforderungen bei der Behandlung von Patienten mit Weichteil- und Knochentumoren sowie spezielle operative Verfahren in der rekonstruktiven und Amputationschirurgie vor.

Zur Anerkennung der Zertifizierung ist für die Teilnahme am Basiskurs der Initiative ‘93 der Kauf des gleichnamigen Tickets über den OTWorld Ticketshop notwendig. Der Besuch der Symposien ist im Kongressticket inbegriffen.

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